Ludwig Sebus

Er wuchs als Sohn eines Vergolders in Köln auf. 1943 wurde er als Soldat eingezogen und kam nach Russland, von dort kehrte er erst Ende 1949 aus Gefangenschaft nach Köln zurück. 1950 schloss er sich dem Altermarktspielkreis an, danach bewarb er sich beim literarischen Komitee des Festkomitee Kölner Karneval und wurde dort drei Jahre lang für seine kommenden Bühnenauftritte vorbereitet. Den ersten großen Erfolg hatte er in der Session 1954/1955 mit dem Lied „Jede Stein in Kölle eß e Stöck vun deer“. Seitdem trat er regelmäßig im Kölner Karneval auf und viele seiner Auftritte und Konzerte wurden im Fernsehen und Radio übertragen, so zum Beispiel das Konzert zu seinem 70. Geburtstag in der Kölner Philharmonie. Im Laufe der Jahrzehnte hat er diverse Lieder sowohl für sich selbst, als auch für andere Interpreten geschrieben, darunter auch diverse Märsche für Karnevalsgesellschaften und Tanzcorps.

In späteren Jahren trat er auch häufig mit anderen Interpreten des Kölner Karnevals unter dem Namen Melodienreigen auf und sang neben eigenen Liedern Klassiker des kölschen Liedguts von Willi Ostermann, Gerhard Jussenhoven, Karl Berbuer und anderen.

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