Domstürmer

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Domstürmer

Der Tag des Fußball-EM-Finalspiels Deutschland gegen Spanien 2008. Die Kölner Lanxess Arena platzt aus allen Nähten. Vor gut 25.000 Fußballfans rocken die DOMSTüRMER die Open-Air-Bühne auf dem Arenagelände, zeitgleich verfolgen 15.000 weitere in der Halle das Bühnentreiben auf Großleinwand. Nur eine halbe Stunde liegt zwischen diesem Auftritt und dem Schlussakkord, den die DOMSTüRMER zuvor auf einer ganz anderen „Bühne“ haben ausklingen lassen: Bei ihrem ersten Konzert in einer fahrenden Straßenbahn quer durch Köln mit knapp 130 Konzertbesuchern war es eng, heiß und herrlich fröhlich. Mehr ging schlicht nicht rein in den Waggon der Kölner Verkehrsbetriebe.
Gegensätzlicher als an diesem Fußball-EM-Final-Tag können Konzertbedingungen für eine Band gar nicht sein.

Zu diesem Zeitpunkt liegt die Gründung der DOMSTüRMER gerade mal zwei Jahre zurück. Aber exakt diese Gegensätze liegen der Band von Anfang an im Blut. Daran hat sich bis heute nichts geändert. In Sachen Konzert-Location haben die DOMSTüRMER damals ein Statement gesetzt. Seither finden traditionell an zwei Terminen im Jahr Konzerte in fahrenden Straßenbahnen der KVB statt.
Die fünf Musiker präsentieren ihre Titel großenteils „Op Kölsch“, sprich in Kölscher Mundart. Nach bereits einem knappen Jahr des Bandbestehens zählen sie während der Fünften Jahreszeit zu den gefragtesten Bands und etablieren sich außerhalb dieser Zeit auf Festivals und Großveranstaltungen.

Die Band liebt die Nähe zum Publikum und spielt im Rahmen ihrer „DOMSTüRMER Live Konzerte“ ihre Lust am Improvisieren und die Freiheit, sich auf verschiedene musikalische Genres einzulassen -kurz: ihre musikalische Vielseitigkeit- voll aus.
Mal energisch wie beim Titel „Minge Wääch“, der dazu anstachelt, seinen eigenen Weg zu gehen, und wie ein Mantra in den Köpfen hängen bleibt. Mal werden melancholische Saiten angeschlagen: „Op De Jode Ahle Zigg“ und „Verjess Nie“ hinterlassen einen bittersüßen Nachklang und haben schon so manche Träne auf dem Gewissen – die vor, aber auch auf der Bühne geflossen ist.

Ironisch wird’s, wenn zum Beispiel in „Hollywood“ die „Hölle vun Kölle“ besungen wird. Und paradox geht es bei „Ohne Dom, Ohne Rhing, Ohne Sunnesching“ zu – dem wohl ersten Kölschen Lied, das ganz ohne den so oft besungenen Dom, Rhein und Sonnenschein auszukommen versucht. Bei den stimmungsgeladenen Sessionshits „Meine Liebe, Meine Stadt Mein Verein“, „Happy Weekend (for everybody in the world)“ oder „Mach Dein Ding“ geht es live ohnehin immer im wahrsten Sinne hautnah zu, wenn man sich – wie Frontmann Micky oft selbst beim „Bad“ im Publikum – einfach treiben lässt.

Laut und wild, leise und nachdenklich, und zwischendurch schön „Naturbeklopp“ .

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